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Erziehungsvereinbarung der Regenbogenschule                                                                   PDF herunterladen

Neben dem Vermitteln von Wissen leisten wir an unserer Schule auch erzieherische Arbeit. Um das Leben und Lernen in der Schule so erfolgreich wie möglich zu gestalten, sorgen wir in unserem Schulalltag für eine Atmosphäre, die geprägt ist von

  • Rücksichtnahme und RespektDSCN2270
  • Hilfsbereitschaft
  • Toleranz und Gerechtigkeit
  • Gewaltlosigkeit
  • Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit

Deshalb ist eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Kindern unbedingt notwendig.
Aus diesem Grund schließen wir eine Vereinbarung mit den Eltern ab, in der sich alle Beteiligten verpflichten, die Kinder bestmöglich zu fördern und zu fordern.
Dabei sollen die Kinder alle möglichen Hilfen bekommen, um sich zu selbstständigen und verantwortungsbewussten Jugendlichen zu entwickeln.

Wir Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher 

nehmen unseren Erziehungsauftrag ernst, sehen jedes Kind als Individuum an und fördern es entsprechend der schulischen Möglichkeiten.

Wir bemühen uns ein gutes Vorbild für die Kinder zu sein und auf gepflegte Umgangsformen, ein angemessenes Sprachverhalten und ein friedliches Miteinander zu achten.

Für den Unterricht und die Hausaufgabenzeit in der OGS schaffen wir eine möglichst angenehme und entspannte Lernatmosphäre.

Der Austausch mit den Eltern findet regelmäßig statt.

Wenn Sie Ihr Kind an unserer Schule angemeldet haben, können Sie darauf vertrauen, dass wir

  • der Entwicklung und dem Wohlergehen jeden Kindes unsere höchste Priorität geben
  • Regelverstößen nachgehen
  • über Unarten nicht hinwegsehen
  • Opfer schützen

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir in bestimmten Situationen nicht mehr diskutieren können, sondern handeln und anordnen müssen.

Wir Eltern nehmen unsere Verantwortung als Erziehungsberechtigte ernst.

Es ist uns nicht egal, was unser Kind tut und wie es sich entwickelt.

Um dieses zu erreichen, verpflichten wir uns, uns an die Gepflogenheiten für einen geregelten Ablauf und die Absprachen zu halten:

Wir achten auf Pünktlichkeit, sorgen für die Vollständigkeit und Funktionstüchtigkeit der Schulmaterialien, teilen einen Krankheitsfall unseres Kindes so schnell wie möglich mit, lesen schulische Nachrichten unmittelbar und antworten bei Bedarf.

Wir sind im Notfall für die Schule telefonisch jederzeit erreichbar (oder eine Vertrauensperson), achten auf die vollständige Erledigung der Hausaufgaben und nehmen nach Möglichkeit an allen schulischen Veranstaltungen teil.

Wir wollen ein gutes Vorbild für unsere Kinder sein, den Alltag unserer Kinder mit Interesse begleiten und einen regelmäßigen Austausch mit den Lehrern pflegen.

Wir Lehrkräfte, Erzieher und Eltern

wollen, dass sich alle Kinder in der Schule wohl fühlen und vermitteln ihnen die Einhaltung der Klassen- und Schulregeln.

Wir begleiten mit Interesse und mit Engagement die Entwicklung der einzelnen Kinder und die gemeinschaftsfördernden Aktivitäten des Schullebens.

Durch einen regelmäßigen, bedarfsorientierten Austausch und ein konstruktives Miteinander zeigen wir den Kindern, dass wir an einem Strang ziehen.

In der Schule und zu Hause thematisieren wir, wenn Regeln nicht eingehalten werden.

Wir beteiligen uns aktiv an der Umsetzung der Förder- und Entwicklungspläne für die einzelnen Kinder.

Nur gemeinsam können wir als Lehrkräfte, Erzieher und Eltern am Grundstein für die Weiterentwicklung der Kinder erfolgreich arbeiten.

Was tut die Schule, um die Schüler aktiv an der Einhaltung von Klassen- und Schulregeln zu beteiligen?

Um dies zu erreichen, führt die Schule verschiedene Präventionsmaßnahmen durch:

  • Thema des Monats,
  • Sozialstunde (Lubo-Projekt),
  • Streitschlichter-Ausbildung,
  • Pausenbesprechung,
  • sonderpädagogische Maßnahmen (z.B. Ringen und Raufen nach Regeln),
  • Schulhofgestaltung mit Zeiten (Musikpause) bzw. Flächen für intensive Bewegung und Rückzug/Ruhe.

Was geschieht, wenn diese Regeln nicht eingehalten werden?

Falls es trotz allem zu Regelverstößen kommt, reagieren wir an unserer Schule folgendermaßen:

  • Wir suchen das Gespräch mit dem Ziel, Einsicht zu wecken.
  • Die Kinder sollen sich über den Vorfall Gedanken machen, sich entschuldigen sowie den Schaden wieder gutmachen.
  • Nach der großen Pause haben Kinder, denen wiederholte oder gravierendere Regelverstöße unterlaufen, Gelegenheit in Anwesenheit einer Lehrkraft im „Nachdenkraum“ ihr Fehlverhalten zu reflektieren und angemessene Verhaltensweisen zu verinnerlichen. Über gravierende Vorfälle wird vom betroffenen Kind ein Nachdenkprotokoll angefertigt, zu dem die Eltern Stellung beziehen. Je nach Intensität des Vorfalls wird der Kontakt zwischen Schule und Elternhaus hergestellt, um Konsequenzen zu bestimmen und weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Wenn dies nicht ausreicht, können weitere Schritte folgen:

  • Wir schließen die Schüler von schönen Aktivitäten aus und informieren darüber die Eltern.
  • Wenn erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen, leiten wir Ordnungsmaßnahmen (nach § 53 Schulgesetz NRW) ein.

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!